Autsch – die dümmsten Promi-Sprüche

Für viele ist nichts interessanter als Promis und deren Leben. Für viele ist nichts langweiliger als Promis und deren Leben. Für mich ist es allerdings ungemein lustig, wenn Promis ihre Bildungslücken und/oder Selbstüberschätzung in Worte fassen und diese vor laufender Kamera oder in geschriebenen Worten auf die Welt loslassen. Somit bin ich irgendwo dazwischen. Die Schweiz quasi. Wie auch immer, nachfolgend ein paar Promi-Zitate, bei denen ich entweder vor lachen oder Kopfschmerzen unterm Tisch lag. Zu deiner Belustigung. Irgendwo im Internet gefunden:

„Ich wollte eigentlich nie wirklich nach Japan. Aus dem Grund, weil ich einfach keinen Fisch mag. Und ich weiß, der ist sehr beliebt dort in Afrika.“

Britney Spears

okay… danke Britney…

„Immer wenn ich fernsehe und diese hungerleidenden Kinder auf der ganzen Welt sehe, kann ich mir nicht helfen und muss weinen. Ich meine, ich liebe es dünn zu sein, aber nicht so, mit den ganzen Fliegen und dem Tod und so.“

Mariah Carey

Ganz ehrlich… das kann sie nicht gesagt haben… oder doch?

„Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden.“

Franz Beckenbauer

„Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken!“

Lothar Matthäus

„Die Situation ist aussichtlos, aber nicht kritisch!“

Stefan Effenberg

„Ich fliege irgendwo in den Süden – vielleicht nach Kanada oder so.“

Memeth Scholl

Tja. Kopfbälle.

„Ich bin für die Todesstrafe. Wer Schlechtes getan hat, lernt so seine Lektion für das nächste Mal.“

Britney Spears

Whoops. Britney did it again.

„Ich versuche ständig im Zustand der vollkommenen Verwirrung zu sein, weil mir dieser Gesichtsausdruck steht.“

Johnny Depp

Also ich mochte Johnny damals. Bei 21 Jump Street. Der Serie. Nicht dem Film.

„Beim ‚Titanic‘-Song ‚My Heart Will Go On‘ kommt mir echt das Kotzen!“

Kate Winslet

Finde ich gar nicht so dumm.

„Ich liebe Afrika. Südafrika und Westafrika – das sind beides tolle Länder.“

Paris Hilton

So gut wie eine Nacht in Paris…

„Rauchen tötet. Und wenn man getötet wird, verliert man einen wichtigen Teil seines Lebens.“

Brooke Shields

…oder einen Teil vom Gehirn…

„Ich mag die Türkei und ihre Hauptstadt Budapest sehr“

Charlize Theron

Und die Hauptstadt von Österreich ist Bayern. Passt doch.

Ich denke, das reicht für heute.

Kleinanzeigen aka „was ist letzte Preis“

Neulich wollte ich mein Fahrrad verkaufen – es war nicht mehr gut, also eher so semi-gut, fast defekt, allerdings noch nicht schrottreif. Mit Pflaster und Spucke sicher wieder zu mehr zu gebrauchen, als damit den Berg runterzurollen. Zum Wegschmeißen zu schade und zu verschenken habe ich nichts. Was macht man also? Genau, ab in die Kleinanzeigen. Du weißt welchen Markt bzw. Dienstleister ich meine, aber da ich mir unsicher wegen der Namensnennung und im Falle einer Klage mit daraus resultierenden Deportation in ein russisches Gulag bin, spreche ich den Namen nicht komplett aus. Bei Voldemort ist das was anderes, da hab ich keine Angst. Beim Candyman auch nicht. Aber gut, ich schweife ab…

Mein Rad sollte weg – für einen kleinen Betrag, an Bastler und Selbstabholer. Man sollte meinen, bei Kleinstbeträgen wird nicht mehr groß verhandelt – naja Fehlanzeige… Außerdem – wenn ich jemanden anschreibe, dann mach ich das mit Begrüßung und Verabschiedung, aber offenbar ist das zu oldschool, daher erwarte ich das schon gar nicht mehr. Allerdings hätte ich sehr gerne komplette Sätze und kein einfaches „xx € okay“ aber vielleicht verlange ich einfach zu viel. Wenn ich alle Anforderungen ausblende und es letztendlich mit dem Gegenüber zu einem Termin zur Übergabe kommt, freue ich mich schon ein wenig über die zwei Flaschen Hugo, den ich mit dem Geld gleich kaufen möchte.

Ich warte also und denke mir „okay vor 30 Minuten wollte jemand hier sein – vielleicht ist ja was passiert, frag doch mal nach“. Mit Glück kommt ein einfaches „ich komme morgen okay?“ oder „ich bin gar nicht erst losgefahren, sorry“ oder GAR NICHTS. Soll man sich darüber aufregen? JA VERDAMMT. Was ist das für eine Unart? Gegen Verhandlungen habe ich ja nichts (außer man hat einen Artikel für 400€ inseriert und ein Spacko schreibt „für 150 nehm ich das okay“ und wird dann noch pampig, wenn man sein Angebot als lächerlich einstuft), aber zu spät kommen oder gar nicht und das ohne Notiz ist einfach nur scheiße. Generell – wie gesagt – ein Anschreiben mit Subjekt und Prädikat wäre auch nice, aber denken tut ja weh. Bei 1€ Artikeln noch nach Mengenrabatt fragen ist auch dämlich und bei Inseraten mit „KEIN VERSAND – NUR ABHOLUNG“ kann ich auf „würden Sie den Artikel verschicken“ gerne verzichten. An sich ist die Plattform ja ganz nett, aber mir vergeht der Spaß in letzter Zeit. Geht euch das auch so?

Es gibt übrigens (was ein Zufall) ein lustiges Buch zum Thema: „Was isch letzte Preis?: Die lustigsten Kleinanzeigen und Verkaufsdialoge“ (*) – einfach mal ansehen. 

Online-Dating für Männer

Unglaublich aber wahr: nicht nur Männer haben das Bedürfnis, jemanden zu daten – ich spreche natürlich nicht aus eigener Erfahrung, sondern berichte von einem Freund – und oftmals ist es scheinbar eine sichere Variante, das ganze online zu machen. Stichwort Abfuhr: so ein „nein“ ist online schneller vergessen als „offline“.

Wer also schon in der Situation war oder ist, der kennt das ja: Millionen Seiten und Apps, die suggerieren, dass man sich theoretisch etwa 205x täglich verlieben könnte bzw. dass sich 205 Singlefrauen in einen verlieben. Ich kenne sowohl Frauen als auch Männer, die ihr Glück ebenfalls online versuchen – meistens allerdings „just for fun“ um mal zu gucken, was der freie Markt so bietet – und so kommt man(n) ja ins Gespräch. Während Frau X aus Y immer sehen kann, wem sie gefällt und auch 5000x täglich „gefällt mir“ drücken oder wischen kann, ist das bei Herrn Z so eine Sache. Ok ja geil, die App schickt mir „du gefällst jemandem“ auf den Sperrbildschirm des iPhones.

Soweit so banal, denn wenn ich nachsehen möchte, wer die zukünftige Ex sein könnte, werde ich nett auf ein 50€ teures Abo hingewiesen – ansonsten kann ich nicht sehen, wer und ob überhaupt jemand „Interesse“ an meinem filterlosen Spiegelselfie hatte. Nachrichten schreiben geht auch in den wenigsten Fällen. Ja okay, Mann erhält Nachrichten, aber bei einigen „Diensten“ kann Mann ohne Hypothek nicht antworten – da fühlt die Frau auf der anderen Seite sich doch direkt verarscht so ganz ohne Feedback. Willkommen im Jahrtausend der Gleichberechtigung.

Was haben wir falsch gemacht? Klar, die Leute müssen auch Geld verdienen, aber bitte… Nur von Männern? Und dann gleich so viel? Als Kerl ist man da gleich doppelt und dreifach gefickt – im schlimmsten Fall allerdings nur von den Anbietern der Datingservices und nicht vom Wunschdate. Dazu kommen ja die ganzen furchtbaren Filter, die ohne Rücksicht auf Verluste über den Profilbildern liegen. Aber das ist Thema für einen anderen Tag. Das war also mein „oh ihr armen Männer, ich bin diesmal sogar auf eurer Seite“ Beitrag.

Grüne Ampeln

Ja gut, wer kennt sie nicht… Im Normalfall sind die meisten Ampeln ja gefühlt immer rot, aber es gibt auch andere Farben. Wenn ich an einer Ampel stehe, habe ich oft das Gefühl, dass der/die erste Person nicht damit rechnet, dass die Ampel von Rot auf Grün umschalten könnte (das gilt natürlich nicht, wenn ich an erster Stelle stehe). Vielleicht sollten Städte und Gemeinden neben den Kontaktschleifen im Boden gleichzeitig etwas wie einen Elektroschocker einbauen, der ganz nett auf den Farbwechsel hinweist.

An vielen Ecken in meiner Stadt ist die grüne Phase gerade für 2.5 Autolängen ausgelegt und besonders hier schmerzt es, wenn er/sie/es für mehrere Sekunden das grüne Licht anstarrt und dann denkt „oh da war ja was“. Danach wird umgehend in aller Hektik entweder der falsche Gang eingelegt oder vergessen, die Handbremse zu lösen – ZACK abgebockt. Und so steht der gelassene Norddeutsche, der vielleicht nicht gerade zur Arbeit oder zum Arzt muss, eben noch eine Ehrenrunde an der Kreuzung und freut sich – NICHT! „Was soll’s“ könnte man denken, aber NEIN – so eine Art und Weise ist schlicht und ergreifend beschissen. Ich bin dafür, dass man bei der Führerscheinprüfung gerade solche Situationen schult – oder die Variante mit dem Elektroschocker in der Kontaktschleife unterm Auto einführt. Alternativ sollten fünf Sekunden nach „grün“ 3-5 indische Elefanten vorbeikommen und dem Fahrer bzw. der Fahrerin auf die Motorhaube scheißen. Sollte jemand eine Petition starten – ich würde sie unterschreiben.

Beinahe passend zum Thema kannst du mal einen Blick in das Buch „Die Ampel war grün!: Ein Blick in die deutsche Autofahrerseele“ (*) von Oliver Uschmann werfen.

Mein erster Eintrag!

Be yourself; Everyone else is already taken.

— Oscar Wilde.

Aufregend! Wie in der Schule damals – der erste Eintrag…

Es ist wirklich fantastisch, was das Internet bietet. Vorbereitete Blogeingträge zur Vorstellung inklusive Zitat von Oscar Wilde (das Känguru läßt grüßen).

Auf diesem Blog teile ich meine Gedanken und Erlebnisse mit euch. Im Normalfall rege ich mich dabei nicht auf, ich stelle fest!

Bis bald!